EU-geförderte Geothermie

Europäische Union
Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung

Ihr schneller Weg zur eigenen Wallbox


Sie fahren ein Elektroauto oder denken über den Kauf nach? Früher oder später stellt sich dann die Frage: Wie kann ich mein Auto auch zuhause sauber und kostengünstig laden? Die Lösung ist eine spezielle Ladestation für daheim: eine sogenannte Wallbox.

Von den Stadtwerken Schwerin erhalten Sie ein Rundum-sorglos-Paket:


Wallbox + Installation + Stromtarif + Förderung

Als Kunde der Stadtwerke fördern wir Ihr Elektroauto und Ihre Wallbox. Doch wie funktioniert eine Wallbox? Was kostet meine Wallbox und wie wird meine Wallbox angeschlossen? Diese und viele weitere Fragen haben wir für Sie beantwortet.

Was kann eine Wallbox und warum benötige ich sie?

Kurz gesagt, enthält eine Wallbox einen Starkstromanschluss, der für das Laden von Elektrofahrzeugen konzipert ist. Darüber hinaus besitzen Wallboxen einige Zusatzfunktionen, die das Laden Ihres Fahrzeuges einfacher gestalten.

Im Gegensatz zur üblichen Haushaltssteckdose wird Ihre Wallbox an eine Starkstromleitung mit 400 Volt und 32 Ampere angeschlossen. Somit kann Ihr Fahrzeug wesentlich schneller als an einer Haushaltssteckdose geladen werden.

Darüber hinaus garantiert eine Wallbox Ihnen die Art von Sicherheit, die der normalen Steckdose fehlt: Eine Überlastung bzw. Überhitzung Ihrer elektrischen Leitungen beim Laden Ihres Fahrzeuges können so prinzipiell ausgeschlossen werden. Ihre Wallbox erkennt automatisch Fehlerströme, überwacht die Temperaturen im Kabel und registriert sämtliche Störungsarten und trennt bei Unregelmäßigkeiten automatisch die Verbindung zum Stromnetz.

Eine intelligente Wallbox bietet zudem einige Zusatzfunktionen mit individuell erheblichen Mehrwert. Mit der richtigen Ausstattung erlaubt eine Wallbox zum Beispiel:

  • Lastmanagement und Stromverwaltung
Somit haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Ladevorgänge zeitlich zu steuern. Auch die jeweiligen Ladeströme können von der Wallbox individuell geregelt werden. Dies ist zum Beispiel interessant, wenn Sie mehr als eine Lademöglichkeit mit begrenzter Anschlussleistung an einem Ort betreiben. Lastmanagement bietet Ihnen also die grundlegende Sicherheit, dass Ihr Fahrzeug/Ihre Fahrzeuge am kommenden Morgen auch tatsächlich geladen ist/sind. Sie erhalten die Möglichkeit, eine Ladereihenfolge festzulegen und autonom steuern zu lassen.

  • Nutzererkennung und Zugangsschutz
Eine Wallbox lässt sich ohne Weiteres mit einer Nutzererkennung ausstatten. So können Sie sicherstellen, dass der genutzte Ladestrom einem bestimmten Nutzer zugeschrieben werden kann. Somit steht auch einer möglichen Abrechnung der entstandenen Kosten nichts im Wege. Auf der anderen Seite dient dieses System aber auch der Erkennung und Vermeidung unbefugter Nutzung. Spezielle Schlüssel oder RFID-Zugänge sorgen dafür, dass nur befugte Nutzer ihr Fahrzeug aufladen können.

  • Abrechnungssysteme
Abrechnungssysteme spielen dann eine Rolle, wenn öffentlich zugängliche Orte Mitarbeiter oder Besucher mit Ladestrom versorgen möchten (z. B. Gastronomie oder Einzelhandel).
Auch für die Abrechnung eines Firmenwagens lohnt sich eine Wallbox mit Abrechnungssystem. Abrechnungssysteme gibt es in vielerlei Gestalt: Dies reicht von einem integrierten, geeichten, ablesebaren Zähler bis hin zu intelligenten, onlinebasierten Lösungen mit einem automatisierten Abrechnungssystem.

  • WLAN-, Ethernet- und GSM-Anbindung
Einige Wallboxsysteme ermöglichen eine Anbindung an das World Wide Web bzw. an das Smarthome. Ähnlich wie ein Smartphone können einige Wallboxen mit dem heimischen Wifi/WLAN-Netzwerk verbunden werden. Alternativ dazu kann eine Wallbox auch per LAN-Kabel mit dem heimischen Netzwerk bzw. dem Internet verbunden werden. Ist eine SIM-Karte in die Wallbox integriert, kann sie außerdem mit dem Mobilfunknetz und somit mit dem Internet kommunizieren.

Warum nicht einfach an der Steckdose laden?

In der Regel ist es natürlich erst einmal kein Problem ein Elektroauto an einer ganz normalen 230 Volt Steckdose zu laden. Aber würden Sie Ihren Wasserkocher über mehrere Stunden an einer Haushaltssteckdose laufen lassen? Kein Wunder also, dass viele Hersteller darauf verweisen, dass es sich dabei nur um die Möglichkeit einer Notladung handelt. Das Laden des Fahrzeuges dauert auf diese Weise relativ lange und die Steckdose wird während dieser Zeit stark belastet.

Hier ein kleines Rechenbeispiel:

Der VW e-up aus dem Fuhrpark der Stadtwerke Schwerin besitzt eine Akkukapazität von 18,7 kWh, sein beigelegtes "Notladekabel" lässt maximal 10 A zu. An einer Haushaltssteckdose lädt er also mit einer maximalen Ladeleistung von 2,3 kW. Um das Fahrzeug voll zu laden, benötigt man ca. 8 bis 9 Stunden. Für eine derartige Dauerbelastung ist eine Haushaltssteckdose jedoch nicht konzipiert.

Zum Vergleich: Egal ob Staubsauger, Fön oder Wasserkocher - sie alle werden mit einer Leistung von etwa 1,5 kW betrieben. Das Laden eines Elektrofahrzeuges - mit 2,3 kW über eine Dauer von mehreren Stunden - ist in keinster Weise vergleichbar mit dem täglichen Betreiben Ihrer Haushaltsgeräte.

Welche Anforderungen hat eine Wallbox an meinen Hausanschluss?

Wie die Wallbox an die Wand kommt ist klar. Doch viel wichtiger ist die Frage: Wie kommt die Wallbox in Verbindung mit Ihrem Hausanschluss?

Viele Bauteile bzw. Komponenten zur sicheren Installation Ihrer Wallbox sind häufig nicht im Lieferumfang enthalten und stehen dann zusätzlich auf dem Einkaufszettel. Dazu gehören zum Beispiel:

  • zusätzliche Stromzähler, um den bezogenen Strom nachvollziehbar zu machen
  • FI- und LS-Schalter als Sicherungskomponenten
  • entsprechend ausgelegte Stromleitungen
  • sicherer Verteiler für Starkstromanschluss
Den Strom selbst bezieht die Wallbox grundsätzlich vom haushaltsüblichen 400 Volt Drehstromnetz. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass auch Ihr Haushalt über einen solchen Anschluss verfügt. Ihr Küchenherd nutzt diesen nämlich, um seine Funktion im Haushalt zu erfüllen.

Die Art der Zuleitung hängt nun von verschiedenen Faktoren ab. Wie lang muss die Leitung sein? Welchen Stromfluss lassen Wallbox und Ihr Fahrzeug zu? Sie benötigen aber in jedem Falle eine gesonderte Zuleitung für Ihre Ladestation.

Sollten Sie sich für den Kauf einer intelligenten Wallbox entschieden haben, denken Sie an die nötige Datenleitung. Dies gilt natürlich nur, wenn Ihre Ladeeinrichtung über keine entsprechende WLAN-Anbindung verfügt.

Was kostet eine Wallbox?

Wallboxen können Sie bereits ab etwa 500 Euro kaufen. Dieser Preis beinhaltet aber lediglich die reine Wallbox. Integrierte Stromzähler, LAN- bzw. WLAN-Ausstattung, Authentifitierungssysteme oder andere Zusatzausstattungen sind hier nicht enthalten,  aber in der Regel gegen Aufpreis möglich.

Je nach Hersteller, Ausführung und Zubehör kann der Anschaffungspreis einer Wallbox erheblich varieren.

Hinzu kommen dann die Kosten für eine fachgerechte Installation und Inbetriebnahme durch einen qualifizierten Elektrofachbetrieb. Eine genaue Bezifferung der Installationskosten ist nicht möglich und stets abhängig von den individuellen Gegebenheiten vor Ort:

  • Sind Wanddurchbrüche oder Erdarbeiten notwendig?
  • Welche Montageart ist gewünscht (Standfuß oder Wandmontage)?
  • Wie weit ist der hauseigene Sicherungskasten vom Installationsort entfernt?
  • Können bestehende Leitungen genutzt werden oder müssen neue verlegt werden?
  • Sind Modernisierungsmaßnahmen an der Elektroanlage notwendig?
  • Welche Sicherungselemente müssen zwingend installiert werden?

Kann ich meine Wallbox selbst installieren?

Der Kauf Ihrer Wallbox ist schnell erledigt, aber von einer Do-It-Yourself-Installation raten wir Ihnen dringend ab.Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall einen qualifizierten Elektrofachbetrieb zum Zwecke der fachgerechten Konzeption, Installation und Inbetriebnahme zur Rate zu ziehen.

Zunächst stellt sich die Frage, ob die vorhandene Haustechnik einem dauerhaften, starken Stromfluss gerecht werden kann. Andernfalls bestehen bei der Installation, der Inbetriebnahme und dem Gebrauch erhebliche Risiken.

Muss ich meine Wallbox anmelden?

Ihre Ladeeinrichtung ist beim örtlichen Netzbetreiber anmeldepflichtig.

Der Grund: Sie muss netzverträglich arbeiten, weil die Netzauslastung immer weiter steigt. Seit März 2019 ist die Anmeldung laut Niederspannungsverordnung (NAV) eine deutschlandweite Pflicht. Dabei spielt es auch keine Rolle, über welche Leistung Ihre Wallbox verfügt.

Über das Datenblatt "Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge" ist die Anmeldung für das Netzgebiet Schwerin jedoch schnell erledigt.


Sollten Sie außerhalb des Schweriner Netzgebietes eine Wallbox installieren wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem dort zuständigen Netzbetreiber auf.


Ihr Weg zur eigenen Wallbox

Unser Partner, die ► Elektro-Fix GmbH Schwerin [Externer Link] , hat für Sie die passende Wallbox parat und kümmert sich auch gleich um die Installation und die Anmeldung bei der Netzgesellschaft Schwerin mbH (NGS). 

Kontakt: Ladevorgang, Copyright: sws

Elektro-Fix GmbH
Potsdamer Str. 2                      
19063 Schwerin
Telefon: 0385 3000870

Jetzt Förderung für Ihre Wallbox sichern

Als Kunde der Stadtwerke Schwerin fördern wir Ihre Wallbox mit 10 % (max. 200,- Euro) der Kaufsumme (ausgenommen sind Zusatzaufwände und Installationskosten). Voraussetzung für die Förderung ist der Erwerb und die Installation über unseren Partner Elektro-Fix GmbH Schwerin. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Förderbedingungen für Ladeinfrastruktur der Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS).

NEU: Profitieren Sie jetzt zusätzlich vom staatlichen Förderprogramm für Ladeinfrastruktur! Die Bundesregierung fördert den Kauf Ihrer privaten Wallbox mit 900,- Euro. Alle Einzelheiten dazu finden Sie unter folgendem Link der KfW Förderbank.


► Förderantrag Wallbox