Einweihung der Trinkwasserbrunnen am Pfaffenteich

Neue Trinkwasserbrunnen am Pfaffenteich und am Marienplatz sind in Betrieb genommen

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Altstadt • Wer durch die Stadt bummelt, um den Pfaffenteich joggt oder auf Sightseeing-Tour unterwegs ist, findet in der Innenstadt nun drei Möglichkeiten, sich mit frischem Trinkwasser einzudecken: am Altstädtischen Markt seit Jahren und ganz neu am Südufer des Pfaffenteichs und am Marienplatz in der Schloßstraße.

Stadtpräsident Sebastian Ehlers, Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier und die WAG-Geschäftsführer Hanno Nispel und Petra Beyer füllten Anfang Juni die ersten Gläser am Trinkwasserbrunnen am Pfaffenteich ab. Es sprudelte – vor kühlem Nass und vor Enthusiasmus. „Wir möchten für die Schweriner Bürger und Gäste den Zugang zu Trinkwasser in der Innenstadt verbessern und es ihnen schmackhaft machen”, so Hanno Nispel. „Wir bieten jetzt mehr Möglichkeiten zur Erfrischung an häufig frequentierten Plätzen. Das Trinken von Leitungswasser ist eine ressourcenschonende Alternative zu gekauftem Wasser. Es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, spart Geld und trägt zur Müllvermeidung bei – insbesondere mit Blick auf Plastikflaschen”, so der WAG-Geschäftsführer.
Der zuverlässige Wasserversorger der Stadt übernimmt nun auch den Betrieb und die komplette Wartung der neuen Trinkwasserbrunnen. Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier freut sich über die Initiative der WAG: „Der Wasserversorger unterstützt damit die Refill-Initiative der Stadt, mit der wir die kostenlose Versorgung mit Trinkwasser an öffentlichen Plätzen fördern.”
Das Trinkwasser für die Landeshauptstadt Schwerin wird aus gut geschützten Grundwasserreservoirs gefördert. Die komplexe Aufbereitung erfolgt in den Wasserwerken Mühlenscharrn und Pinnow. Täglich wird die Qualität des Trinkwassers kontrolliert. Über ein 378 Kilometer langes Rohrsystem gelangt das Trinkwasser direkt in die Haushalte und an öffentliche Wasserentnahmestellen. WAG-Geschäftsführer Hanno Nispel betont, dass die Aufbereitung und der Transport über ein abgekapseltes System erfolgen. „Keime oder Viren von außen – einschließlich des Corona-Virus – können die Wasserqualität deshalb nicht beeinflussen“, erklärt er.